Lanciano und das Gebiet des Aventino

Lanciano ist eine Siedlung aus vorrömischer Zeit, die im Mittelalter eine neue Blütezeit erlebte. Der Ort verdient einen ausführlichen Besuch mit einer Entdeckungstour durch die vier antiken Stadtviertel und die architektonischen Schätze des historischen Zentrums. Die Straßen, die aus der Stadt des Hostienwunders in das Tal des Aventino führen, sind sehr kurvenreich. Aber der Anblick, der sich Ihnen hier bietet, wird Sie für die Mühen der Fahrt entschädigen: Ihre Augen werden sich auf der Fahrt von Casoli, das sich um das Schloss und die Kathedrale drängt, in die Pasta-Stadt Fara San Martino (einige bekannte Marken haben hier ihren Firmensitz) und zu den Schluchten von San Martino an unzähligen Farben satt sehen können.

Ihre Route geht weiter ins Herz der Maiella, wo Sie die höchstgelegenen Grotten Europas, die Cavallone-Grotten in der Gemeinde Lama dei Peligni, nicht verpassen dürfen. Sie liegen 1.400 Meter über dem Meeresspiegel und sind über eine kleine Seilbahn erreichbar. Einige Kilometer nach Lama erreicht man dann auf dem Bergkamm, der das Tal des Aventino von dem des Sangro teilt, das reizende Dorf Palena, das von dem Herzogsschloss aus dem 11. Jahrhundert dominiert wird. Dann geht es weiter bis nach Gessopalena, wo wir Ihnen eine Besichtigung des Dorfes aus Gips empfehlen. Über charakteristische Landstraßen führt die Route Sie dann zu einer anderen herrlichen Burg aus dem Mittelalter: sie beherrscht das Dorf Roccascalegna und man erzählt sich, dass das „Jus Primae Noctis“ hier seinen Ursprung hat.

Die letzte obligatorische Etappe ist die Naturschutzoase des Serranella-Sees, die sich 300 Hektar um den See herum erstreckt und eines der wichtigsten Rastgebiete für die Zugvögel an der Strecke entlang der Adriaküste darstellt.

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